Behindert – oder nicht?

Während ich seit Wochen auf den Bescheid des Versorgungsamtes auf meinen Verschlimmerungsantrag warte, frage ich mich immer wieder: wie will eigentlich irgend jemand beurteilen, welche Folgen die seltene Behandlung einer seltenen Krebserkrankung  für den einzelnen Betroffenen hat? Und persönlich frage ich mich immer wieder: muss ich mir ein Schild umhängen, auf dem meine Krankengeschichte steht? Niemand steckt im Körper des anderen – nicht der Arzt, nicht der Gutachter des Versorgungsamtes oder Mitmenschen in der privaten oder beruflichen Umgebung! Muss jemand ohne offensichtliche Behinderung seine Beeinträchtigung eigentlich immer wieder beweisen, um nicht als Simulant dazustehen? Das nervt!

 

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4 Gedanken zu „Behindert – oder nicht?

  1. Du sprichst mir aus der Seele! Genau das waren meine Gedanken bei den zahlreichen Anträgen, die ich ausgefüllt und den vielen Gesprächen, die ich bei Behörden geführt habe.

  2. du hast vollkommen recht niemand steck in unserm kopf oder körperm, keiner der nicht in dieser Situation ist kann es nach vollziehen wie es einem geht…ich bin grad in der beruflichen Rehabilitation und muss mich mit den pfeiffen der Rentenversicherung rumschlagen….die allwissend sind…als hätte man sonst keine probleme

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