Fünf Jahre! Sarkome besiegen wir nicht allein!

Nun habe ich die magischen fünf Jahre nach dem Rezidiv geschafft. Keine neuen Befunde seither. Die Statistik umgekrempelt, die 50:50 Chance war eine gute Chance für mich und ich habe sie genutzt! Habe mir nichts amputieren lassen, die Chemo ausgeschlagen und nur denen vertraut, die etwas von dieser seltenen Erkrankung verstehen.

Trotzdem oder gerade deshalb reisen wir zum sechsten Mal zur Sarkomtour nach Essen und freuen uns auf Ärzte und Ärztinnen, Patientinnen und Patienten. Die Mitarbeiterin aus der Anmeldung des Sarkomzentrums freut sich, mich zu sehen – wir fallen uns in die Arme vor Freude. Andere würden nicht glauben, dass man sich aus einer Tumor-Ambulanz kennt. Ich lerne Menschen kennen, die ihre Diagnose erst in diesem Jahr bekommen haben und froh sind, Menschen zu treffen, die wieder gesund geworden sind. Das war für mich auch so wichtig damals: nicht nur die Statistik anzuschauen, sondern lebende Beispiele aufrecht und fröhlich zu erleben. Daraus schöpft man erst den Mut, es mit dieser Krankheit aufzunehmen.

In diesem Jahr waren mehr als 100 Radler dabei und es wurden über 25.000 € Spenden für die Sarkomforschung gesammelt. Das ist natürlich mindestens genauso wichtig wie die persönlichen Kontakte!

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