Nachsorge die Neunte

Schon wieder ein Vierteljahr herum! Man sollte meinen, dass die Nachsorgetermine irgendwann Routine werden – weit gefehlt! Vorher bin ich wochenlang schon innerlich damit beschäftigt – dieses Mal auch hinterher: mein Fuß fühlt sich blöd an und ich wollte erst glauben, dass alles gut ist, als ich auch den schriftlichen Befund des Radiologen hatte. Das hat mich schon wieder wütend gemacht, wie nachlässig mit meiner Bitte umgegangen wurde, mir den Befund auch selbst zuzustellen. Mehrere Anrufe hat es gebraucht, das Warten machte mich unruhig. Nun denn, die Empfindungen im Fuß rühren eher von Vernarbungen durch die Strahlentherapie und das ausgeprägte Lymphödem – habe ich mir gedacht, aber es dann schriftlich beglaubigt zu sehen, bedeutet erst die Absolution! Jetzt wieder eintauchen ins Leben, Urlaub buchen, Arbeiten ohne Sorgen usw.. Welche Rhythmen hatte das Leben eigentlich vorher? Gar keine, glaube ich. Mein Mann und ich stellten gerade wieder fest, als die erleichternde Nachricht kam: die Krankheit hat uns viel Aufmerksamkeit für unser tägliches Leben geschenkt! Danke dafür – ich hoffe, ich vergesse  das nie – und die Nachsorgetermine werden weiter dabei helfen!

Werbung

2 Gedanken zu „Nachsorge die Neunte

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s