Diagnostik und OP im Juli 2010

Man schlug mir eine OP noch vor den Sommerferien vor, was für mich auch beruflich gut passte. Ich sollte ein MRT machen lassen und nach diesem dann einen Termin für die OP abstimmen. Klar habe ich es genauso gemacht, ich wollte schnell das Ding weg haben und nicht lange im Büro fehlen! Die Radiologen schienen mir ebenfalls irritiert über meinen Knubbel. Die Bilder bekam ich gleich mit – ohne Gespräch. Den schriftlichen Befund hatte ich Freitag im Briefkasten ( für den darauf folgenden Montag war die OP terminiert). Ich las: es könnte sich um „einen sarkomatösen Prozess“ handeln.  Ich hatte im Hinterkopf eine Ahnung, was das bedeuten würde – aber ich wähnte mich ja in kompetenten Händen, denen ich vertraute und dachte mir, die würden es schon richten.
Die Bilder waren bereits in der Klinik und die wären dann informiert über die Befunde der Radiologen…….
Fehler Nummer 3 meinerseits : ich habe nicht um eine erneute Aufklärung gebeten und nicht darauf gedrungen, erst einen Behandlungsvorschlag des Arztes für den Fall der Bösartigkeit zu hören. Ich hätte vielleicht die Ratlosigkeit gespürt und mir weitere Infos geholt.
Dritter ärztlicher Fehler: die erneute Aufklärung wäre ärztliche Pflicht auch ohne Aufforderung gewesen.

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