Wie es weiterging

Ich wollte dem Arzt gern vertrauen und plante eine OP für den Herbst. Aber bereits im Frühjahr 2010 begann der Knubbel zu wachsen und schmerzte. Ich rief meinen Orthopäden an und fragte, in welches Krankenhaus ich gehen solle. Er empfahl mir ein Haus in der Nähe mit einer kompetenten Fuß-Chirurgie. Als ich dort Anfang Juni 2010 in der  Ambulanz meinen Knubbel vorführte, spürte ich, dass die Ärzte so etwas noch nicht gesehen hatten, gleichwohl wurde  aber selbstbewusst ein „Tarsaltunnelyndrom“ diagnostiziert.
Zweiter ärztlicher Fehler: keine Bedenken und Zweifel  zuzulassen
Ich ging mit dieser Auskunft zufrieden nach Hause und gab die genannte Diagnose in die Suchmaschine des Computers ein. Die zu diesem Syndrom genannten Beschwerden passten und ich fühlte mich in guten Händen.
Zweiter Fehler meinerseits: ich beschränkte mich bei meiner Abklärung im Internet auf die gestellte Diagnose. Hätte ich eine offene Frage ins Netz gestellt, wäre ich gleich im Betroffenen-Forum „Krebs-Kompass“ gelandet und hätte begriffen, dass es auch bösartige Möglichkeiten gibt für diesen Knubbel, die besser in andere Hände gehören.

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